Peter´s Blog http://domain.com/news.php My blog description en-us Taiwan - Japan http://domain.com/news.php?d=15 Von Kaohsiung ging es weiter nach Tokio.

An die Temperaturen konnte ich mich zunächst nur schwer gewöhnen (15 Grad in Tokio und nur 3 Grad und Schnee in Niigata - für mich der absolute Kälteeinbruch in diesem Jahr), aber die wunderbare Kirschblüte entschädigt dafür. In Tokio, Kyoto und Hiroshima sah ich blühende Bäume in der Stadt und in einer unglaublichen Dichte in den Parks. Diese Rundreise ist der Abschluss meiner "80 Tage um die Welt". In Niigata nahm ich meinen letzten Termin im Rahmen des Zeitzeugenprojekts wahr und nun lasse ich mich treiben, genieße das Land und die Leute und werde am Samstag (mit dem A 380) nach Deutschland abheben und am Sonntag zurück in meiner Tanzschule sein... Darauf freue ich mich!

Bis Sonntag!

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Fri, 13 Apr 2012 04:16:38 +0200 http://domain.com/news.php?d=15
Meine beiden Schulklassen in Kaohsiung http://domain.com/news.php?d=14 Heute möchte ich Ihnen meine beiden "Schulklassen" in Kaohsiung/Taiwan vorstellen.

Als erste meine "Tanzklasse". Wie in China  üblich, fand der Unterricht im Freien statt. Ich stand damit in direkter Konkurrenz zu Hip Hop, Standard, Tai Chi, Federball und Bogenschießen (alle diese Aktivitäten fanden in einer anderen Ecke des Platzes statt). Vor allem mußte ich mich stimmlich in einer emmensen Geräuschkulisse behaupten. Mit Rumba war das schwierig, mit Salsa klappte es schon besser. Stimme hatte ich danach keine mehr, aber meinen Schülern hat es, so sagten sie es mir nach dem Unterricht, großen Spaß gemacht. Für mich war es eine neue Erfahrung. Änderungen der Unterrichtspraxis in Dinslaken und Essen sind allerdings nicht geplant...

Frau Dr. Chang, vom Wenzao Ursuline College of Languages, lud mich zu einem Vortrag in das German Department ein. Das Thema war "Aufarbeitung von totalitären Staatsformen". Deutschland ist da ein gern zitiertes Beispiel. Die Aufarbeitung der Nazi-Zeit war noch nicht vollständig abgeschlossen, da stand die Aufarbeitung der DDR-Diktatur an. Die Studentinnen haben die Filme "Das Leben der Anderen", "Sonnenallee" und "Good by Lenin" gesehen und davon gehört, dass Deutschland immer noch nicht zusammengewachsen sei (Mauer in den Köpfen)... eine sehr interessante Diskussion fand statt. Wie sehen Sie zu Hause die `Einheit` Deutschlands?

Die 6 Tage in Taiwan vergingen wie im Flug, haben aber interessante Kontakte für die Zukunft gefestigt. Frau Dr. Chang möchte eine Ausstellun in Ihrem College, welches demnächst zur Universität ernannt wird, organisieren. Sie wünscht sich, dass ich diese als Zeitzeuge begleite. Und meine Tanzschüler haben sich eine Fortsetzung des Unterrichts gewünscht...  ich werde dann aber auf jeden Fall mit Megafon unterrichten (und das in Dinslaken schon mal üben)...

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Thu, 05 Apr 2012 17:35:57 +0200 http://domain.com/news.php?d=14
Sydney - Taipei http://domain.com/news.php?d=13 Ich habe meine "Zelte in Sydney abgebrochen" und mich auf den Weg gemacht. Große Verabschiedungszeremonien gab es nicht, da die Australier eher unkompliziert solche Dinge handhaben (by by ...see you later) und auch ich mich auf meine neuen Ziele bereits gefreut habe. Die Wochen in Sydney waren sehr intensiv, sehr sehr schön und es ist viel auf den Weg gebracht worden.

Über Peking ging es dann nach Taipei, wo ich Freitag Mittag einen Termin in der deutschen Botschaft hatte. Die Deutsche Botschaft ist vor 2 Wochen in den "101" (jetzt zweitthöchstes Gebäude der Welt, nach dem Burj Kalifa in Dubai) gezogen. Fast wäre der Termin geplatzt, da die Maschine aus Peking Verspätung hatte. Der Taxifahrer hat mich dann aber in einer filmreifen Jagd durch Taipei 4 Minuten vor 2 vor dem "101" abgesetzt und ich war eine Minute vor 2 durch die Sicherheitsschleuse und eine Minute nach zwei vor Ort. Nicht schlecht, bei einer Anreise aus Sydney... das gelingt mir von Essen nach Dinslaken kaum. Die deutsche Botschaft wird das Zeitzeugenprogramm allen Taiwanischen Bildungseinrichtungen vorstellen und ich freue mich auf eine interessante Zusammenarbeit.

 

 

Taiwan ist in dieser Jahreszeit bereits sehr warm (um 28 Grad) und es blüht frühlingshaft. In Kaohsiung (der zweitgrößten Stadt Taiwans im Süden gelegen) werde ich am Dienstag in einer Tanzschule einen Workshop leiten und "westliche Tänze" unterrichten. Darauf bin ich sehr gespannt, da ich auch gar nicht weiß, wie vorgebildet die Schüler sind. Da ich aber auf chinesisch von 1 bis 8 zählen, Guten Tag, Auf Wiedersehen, Sehr Gut  und Danke sagen kann, fühle ich mich eigentlich gewappnet... Ich werde berichten.

Bis bald!

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Mon, 02 Apr 2012 09:02:18 +0200 http://domain.com/news.php?d=13
University NSW Sydney http://domain.com/news.php?d=12 Gestern absolvierte ich meinen letzten Zeitzeugentermin hier in Sydney. Zu Gast war ich an der NSW University, der zweitgrößten Universität Sydney´s. Hier studieren etwa 40 000 Studenten, etwas weniger als an der Sydney University. Die NSW University Ist sehr modern und erinnert mich ein wenig an die Uni Bochum. Die Sydney University wurde im Stile der Universitäten  von Oxford und Cambridge erbaut. In der `Germany since 1945 class`  studieren etwa 25 Studenten. Robert Buch, der deutsche Dozent, behandelt diese Thematik und lud mich ein. Gemeinsam mit Andrew H. Beattie (Buchveröffentlichung "Playing Politics with History" 2008) bereitete er die Studenten auf die gestrige Stunde vor. Mir hat die Stunde viel gegeben und auch ich erhielt diese Rückmeldung von den Studenten. Mit Robert Buch und Andrew Beattie habe ich beim anschließenden Mittagessen sogleich Pläne geschmiedet...

Ich habe noch eine interessante Veröffentlichung entdeckt. Die australische Schriftstellerin Anna Funder hat Anfang der 90er Jahre im `Nach-Wende-Deutschland` recherchiert, Stasi-Opfer aber auch Stasi-Offiziere und inofizielle Mitarbeiter interviewt und 2002 (zunächst in Australien und jüngst auch in Deutschland) das Buch "Stasiland" herausgebracht. Ich habe dieses Buch gerade gelesen und kann es all denjenigen wärmstens empfehlen, die ganz nüchtern, fern von Sensationserwartungen, faktenorientiert, aber keineswegs an Sensibilität und Emotionalität vermissende Einschätzung des Stasi-Staates lesen möchten. Ende April werde ich Anna Funder, die inzwischen von Sydney nach New York gezogen ist, in Berlin treffen.

Vergangenen Sonntag hielt ich einen Vortrag im Goethe-Institut. Deutschlehrer (teils aus Deutschland, teils aus Australien) nahmen an einem Fortbildungsseminar teil und Thema war auch das Bildungssystem der DDR. Auch die Lehrer waren am Bericht aus der DDR sehr interessiert und es kam zu einer interessanten (auch kontroversen) Diskussion, da einige Lehrer in der DDR aufgewachsen sind und teilweise ihre Ausbildung dort begannen. So habe ich aus dieser Veranstaltung ganz neue Erfahrungen mitgenommen.

Ab jetzt werde ich die letzten Tanzstunden absolvieren, das Holocaust-Museum noch einmal aufsuchen um Alex zum Gebutstag zu gratulieren und noch ein wenig das frühherbstliche Sydney genießen, bevor kommende Woche Donnerstag, der Flieger nach Peking auf mich wartet.

Bis bald

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Thu, 22 Mar 2012 16:43:25 +0100 http://domain.com/news.php?d=12
Sydney University http://domain.com/news.php?d=11 Heute möchte ich Ihnen Studentinnen und Studenten der Sydney University/German Studies  vorstellen.

Dr. Andreas Jäger (u. l.) leitet diesen Studiengang und lud mich als DDR-Zeitzeuge in die Universität ein.

Die jungen Leute sind größtenteils Australier, die Deutsch studieren und auch super gut deutsch sprechen, von der deutsch-deutscher Geschichte aber noch nicht so viel erfahren haben. Sie hörten interessiert zu und sahen auch Klara Höfels Dokumentarfilm "10 Monate - ich wollte weg" über meine Stasi-Haft. Anschließend stellten sie Fragen und man merkte , das die düstere Seite der DDR-Geschichte, sie schon sehr beschäftigt. Australien ist ein Land, in dem der Begriff FREIHEIT kaum zur Disposition stand und steht. Daher sind die Reaktionen auf derartige Berichterstattungen häufig besonders stark. Die Fragen hatten zum ersten mal auch ein wenig unterschiedlichen Inhalt. So wollte z. B. ein Student wissen, wie man als "Bewegungsmensch - Tänzer" in so einer kleinen Zelle knapp 4 Monate klar kommen kann... nun das frage ich mich heute selbst, aber ich konnte...

Anschließend saß ich noch mit Dr. Jäger und einigen Leuten bei einem Kaffee zusammen und habe interessante Kontakte geknüpft. Es war eine tolle Veranstaltung.

Ein Kommentar zu meinem Blog, bezüglich der Hauptstadtfrage in Australien, wies mich auf 350 000 Einwohner in Canberra und damit einem nicht zu unterschätzenden Unterschied zu Dinslaken hin... ups, da habe ich wohl ein bisschen schlampig recherchiert. DANKE für den Hinweis und ich verspreche demnächst präziesere Angaben zu veröffentlichen!

Bis bald!

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Mon, 19 Mar 2012 09:10:49 +0100 http://domain.com/news.php?d=11
Sydney und der Linksverkehr http://domain.com/news.php?d=10 Den Einfluß des Linksverkehrs auf das Samba-Tanzen, habe ich im letzten Blog beschrieben. Dass der Linksverkehr lebensgefährlich für alle europäischen Nicht-Engläner ist, kann jeder beurteilen, der in England schon mal,  zur falschen Seite schauend, die Straße überquert hat. Dass aber auch das Joggen im Park Gefahren birgt, musste ich neulich lernen. Ich sah bestimmt auf 100 Meter eine Joggerin auf mich, ebenfalls joggeng, zukommen... als wir uns näher kamen, wich sie immer mehr nach links und ich immer mehr nach rechts aus - und wir hätten es wirklich fast geschafft. uns gegenseitzig umzurennen... ich sprang zur Seite und hörte gerade noch ein "F.... Idiot"... nun ja, die Schuld lag offensichtlich bei mir und die Australier sind halt offen und ehrlich.

Meine letzten beiden Wochen hier sind angebrochen und ich werde viele Termine im Rahmen des Zeitzeugenprojektes wahrnehmen. Am Sonntag werde ich australische Deutsch-Lehrer mit dem Ost-West-Thema vertaut machen, am Montag Deutsch-Studenten an der Sydney-University informieren (das alles auf deutsch) und am Donnerstag Politik-Studenten ander NSW-University von meinen Erfahrungen mit der Berliner Mauer erzählen (das dann auf englisch). Dort wird ein australischer Sender die Unterrichtsstunde aufzeichnen und mich anschließend "ausfragen"... bin sehr gespannt.

Auf diesen Veranstaltungen werde ich Foto´s schießen und sie in´s Netz stellen (für Alle, die lieber Bilder sehen... alle Andreasse). Dann gibt es in der Oper eine "La Traviata"... die lasse ich mir natürlich nicht entgehen. Dann stehen noch ein Schauspiel (über ein Thema aus der Zeit Nazi-Deutschlans) und ein Ballett-Abend auf dem Programm und dann muß ich ja auch noch Tango tanzen und... wann wollte ich nochmal zurück in Deutschland sein???

Bis bald!

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Fri, 16 Mar 2012 16:28:06 +0100 http://domain.com/news.php?d=10
Meine beiden Schulklassen in Sydney http://domain.com/news.php?d=9 Heute möchte ich Ihnen meine beiden Schulklassen vorstellen.

Als erstes die 12. Klasse der Deutschen Schule in Terry Hills/Nord Sydney

In dieser Klasse gestalteten, der stellvertretende Schulleiter Herr Dr. Giesler (ganz rechts) und ich, den Geschichts/Politikunterricht. Das war eine außergewöhnliche Unterrichtsstunde - deutsche Schüler, nur auf der anderen Seite des Globus. Von der Fragestellung her, hätte es aber auch durchaus eine Klasse in Deutschland sein können... Die Atmosphärein in der Schule, als auch in der Klasse, war sehr sehr freundlich. Es hat großen Spaß gemacht.

Als zweite "Schulklasse" möchte ich Ihnen meinen Dienstag-Gesellschaftskreis vorstellen (in Dinslaken habe ich ja keinen...) Eine fröhliche Truppe, die sich stets amüsiert, wenn ich in der Samba die Herren mit rechts starten lasse... hier startet der Herr nämlich mit links. Man siehts mir aber nach, da `wir in Deutschland halt nicht nur Smba falsch beginnen, wir fahren ja schließlich auch auf der falschen Seite´... soetwas muß man sich hier anhören - aber Spaß macht der Unterricht. An meiner rechten Seite - Julie - meine australische Chefin!

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Fri, 09 Mar 2012 15:23:15 +0100 http://domain.com/news.php?d=9
Sydney und der große Regen http://domain.com/news.php?d=8 Ich freue mich über die Kommentare aus der Heimat!

Auf dem Foto aus Buenos Aires fiel mein verschwitztes Hemd auf... nun da bin ich ganz einfach zum Tango-Unterricht gelaufen, eigentlich mehr gerannt... weil ich (wie so häufig) zu spät unterwegs war. Die ca. 30 Grad im Schatten taten ihr übriges.

Heute erhielt ich einige besorgte Reaktionen auf Grund des "großen Regens" in Sydney... nun dazu muß ich sagen, er ist mir gar nicht aufgefallen. Gestern Abend gab es ein Gewitter, aber das war harmlos und schien niemanden beunruhigt zu haben.

Ich würde gerne Kontakt zu der Vorder Schule aufnehmen, die Auschwitz besuchte. Frau Terfurth schrieb mir einen Kommentar und Frau Neumann schickte mir die Zeitungsartikel. Die Berichterstattung darüber trifft hier auf großes Interesse.

Mir geht es gut, ich danke für die Nachfrage! Ich freue mich auch zu hören, dass es in Deutschland wärmer wird. Hier in Sydney dagegen wird es herbstlich (sagen die Leute), da die Temperaturen die 30 Grad kaum noch überschreiten...

Kommende Woche wird sich eine Menge ereignen. Ich werde zum Wochenende hin berichten.

Bis bald!

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Mon, 05 Mar 2012 14:00:24 +0100 http://domain.com/news.php?d=8
Sydney und die deutsche Geschichte http://domain.com/news.php?d=7 Deutsche Geschichte ist in Sydney allgegenwärtig.

Das hängt damit zusammen, daß viele deutsche Einwanderer ihren Weg hieher gefunden haben. Sei es in den 20er Jahren, während der Zeit der großen Depression in Europa, als viele hier ihr Glück versuchten oder später in den 30er/40er Jahren, als unzählige Juden, darunter viele Deutsche, aus Europa flüchteten, oder in den 50er Jahren, als die Zeiten in Europa mehr als unsicher waren... und die meisten, die in Australien landeten, kamen nach Sydney. Das ist übrigens heute noch so.

Sydney ist die heimliche Hauptstadt Australiens... es gab da nämlich mal einen Streit zwischen Sydney und Melbourne bezüglich der Hauptstadtfrage und da man sich nicht einigen konnte, wurde es Canberra (eine Stadt nicht viel größer als Dinslaken, aber genau zwischen den beiden Großstädten gelegen). Aber  die beliebteste Stadt Australiens ist und bleibt Sydney.

Die Deutschen hier pflegen natürlich ihre Kultur und Lebensart. In viele Städten gibt es deutsche Enklaven. Hier in Sydney ist das z. B. der Club Concordia. Hier wird in den Restaurants deutsche Küche serviert. Am Wochenende trifft ma sich zum Frühschoppen und eine Kapelle spielt mit deutschen Schlagern zum Tanz auf. Das muß ich mir unbedingt mal anschauen, als "eingeschweißter Frühschopper" sozusagen. Außerdem interessiert mich natürlich, rein professionell, wie da getanzt wird... ich werde berichten!

Heute möchte ich Ihnen Alex vorstellen.

Wir trafen uns in der vergangenen Woche im Holocaust- Museum. Ich war sehr gespannt auf diese Begegnung! Alex ist 94 Jahre alt und ein überaus beeindruckender Mann. Er erzählte klar und sachlich seine Geschichte. Seine Stimme brach nur dann ein wenig, als er von seiner Rückkehr aus deutschen Arbeitslagern berichtete und damals feststellen mußte, dass die Nationalsozialisten seine gesamte Familie ausgerottet hatten. Erstaunlich dass er damals seinen Lebensmut erhalten konnte. Er war auch an meiner Geschichte sehr interessiert und wir haben uns lange über unsere Erlebnisse ausgetauscht.

Beim Verabschieden drückten wir uns lange und freundschaftlich die Hände. Er sagte, ich sei der erste Deutsche, der ihm seit Mitte der 30er Jahre freundlich und achtungsvoll begenete. Nach Deutschland kehrte er auf Grund seiner Erlebnisse nie wieder zurück.

Ich werde ihn wieder treffen... zu viele Fragen sind offen gebleiben. Außerdem möchte ich ihm Grüße aus Dinslaken überbringen. Grüße, die Sie verfasst haben. Ich würde mich freuen, wenn Sie ihm hier über den Blog schreiben würden!!!

Bis bald

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Sun, 26 Feb 2012 12:50:25 +0100 http://domain.com/news.php?d=7
Meine Tage in Sydney http://domain.com/news.php?d=6 Die vergangenen Tage waren sehr ereignisreich. Einerseits habe ich alle Termine für die kommenden Wochen vereinbart, andererseits mußte ich meine Tanzstunden organisieren... das läuft hier nämlich so: ich bekomme eine Anfrage für eine Privatstunde, dann muß ich einen Saal mieten, eine Uhrzeit mit dem Saalbetreiber und dem oder den Paaren ausmachen, zur verabredeten Zeit da sein, meine Stunde absolvieren, alles finanzielle regeln, den Saal PÜNKTLICH den nächsten Mietern zur Verfügung stellen... und alles ohne eine DORIS NEUMANN... und genau das ist der problematischste Teil der ganzen Angelegenheit !!!!!!!!!

Überhaupt muß ich meinem gesamten Team herzlich dafür DANKE sagen, daß es während meiner Abwesenheit für einen reibungslosen Ablauf sorgt (sollte der Ablauf jetzt reibungsloser als sonst verlaufen... muß ich es ja nicht unbedingt  sofort erfahren...!).

In der Tanzschule ist an diesem Wochenende ja eine kleine Karnevalspause. Hier in Sydney findet Karneval immer um den ersten Samstag im März herum statt. Am 03. 03. werden zu einem riesigen Karnevalsumzug ca. eine Millionen Gäste erwartet. Obwohl ich mich alles andere als einen Karnevalsjeck bezeichnen würde, bin ich darauf sehr gespannt.

In den vergangenen Tagen habe ich viele interessante Gespräche geführt und dabei folgendes festgestellt... in den zurückliegenden Jahren blickte man hier fast etwas neidvoll auf unser Leben in Deutschland , einem Leben in Wohlstand, mit einem enorm hohen Bildungsstandard und vor allem in unmittelbarer Nähe zu vielen aufregenden Metropolen. Heute wird Europa eher als unsicheres  Pflaster gesehen, viel zu nah an den Konfliktherden dieser Erde. Indien ist erklärtes Ziel, wenn mann wirtschaftlich voran kommen will... ich habe das noch nie so gesehen.

Was meinen Sie dazu?

Heute möchte ich Ihnen Bennett Lehleh vorstellen. Er ist Sprößling einer nigerianisch/jameicanischen Diplomatenfamilie und hat schon an den verschiedensten Orten der Welt gelebt und studiert (Moskau, in den Staaten und seit 10 Jahren in Sydney). Wir kennen uns schon fast 9 Jahre und sind gute Freunde geworden. Bennett ist ein überaus interessanter Gesprächspartner, wenn es um die Lebensgewohnheiten in unterschiedlichen sozialen und kulturellen Gesellschaften geht. Wir spielen hier im gleichen Club Tennis und haben am vergangenen Wochenende im Doppel an einem Tennisturnier teilgenommen und dort, nachdem wir das favorisierte Doppel in 3 Sätzen schlagen konnten, die 2. Runde erreicht. Da war dann allerdings Schluß...

Bis bald!

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Sun, 19 Feb 2012 13:25:06 +0100 http://domain.com/news.php?d=6
Neues aus Sydney und nocheinmal zurück nach Buenos Aires http://domain.com/news.php?d=5

Darf ich Sie mit meiner Tangolehrerin Evi Stein bekannt machen.

Sie hat mir mein vorübergehend verlorenes Tango-Selbstbewußtsein wiedergegeben...

Aber ganz so schlimm ist das Alles gar nicht... nur jetzt wo gar die Presse von meiner Milonga-Erfahrung berichtet hat, sehe ich durchaus Erklärungsbedarf...

In Buenos Aires geht die Aventgarde des Tango-Tanzens neue Wege. Evi Stein hat mich in die angesagteste Milonga der Stadt mitgenommen und die zeichnete sich dadurch aus, dass es übervoll war und die Paare (wohlbemerkt die Besten der Stadt) lediglich Basics mit ganz kleinen Schritten tanzten und da geriet ich mit meinem europäischen, relativ offenen Tanzstil oft bedrohlich nah an den Wirkungskreis anderer Paare. Direkt am darauffolgenden Tag nahm ich eine weitere Trainingseinheit und nun kann ich Tango auf einem Quadratmeter tanzen... nur schade dass Cynthia das nicht mehr erlebt.

Nachfolgend verbleibt der am vergangenen Freitag verfasste Bericht im Blog. Nur soviel Neues: ich konnte Alex (den 92jährigen Dresdner) heute nicht treffen, da er krank war, hoffe aber natürlich auf ein baldiges Treffen.

Ferner würde ich mich sehr über Kommentare zu meinem Besuch im Jüdischen Museum freuen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

Was gibt es Neues...

Am Mittwoch habe ich das Zeitzeugenprogramm in der Deutschen Botschaft und im Goethe-Institut vorgestellt. Das Interesse ist groß und ich werde zunächst an einer Deutschen Schule über die Verhältnisse in der ehemaligen DDR und die Hintergründe der deutsch/deutschen Teilung berichten. Ich bin gespannt auf die Fragen der Schüler, denn soweit ich informiert bin, wissen sie hier kaum etwas von der jüngeren deutschen Geschichte.

Am Donnerstag besuchte ich das jüdische Museum in Sydney und wurde dort überaus freundlich empfangen. Es scheinen sich nicht viele Deutsche dorthin zu begeben... Ich traf 2 ältere jüdische Herren, die beide als Kinder (5 und 6jährig) Nazi-Deutschland verließen. Wir führten ein spannendes Gespräch. Sie waren beide sehr interessiert zu erfahren, wie es mit dem Antisemitismus in Deutschland heutzutage aussieht. Ich habe geantwortet, dass in meinem Umfeld  Antisemitismus nicht offen kommuniziert wird, den Medien zufolge aber  vertreten ist.                                                                              

Was hätten Sie geantwortet?                                          Ich würde sehr gerne Meinungen dazu hören...

Am Montag werde ich das Museum nocheinmal aufsuchen um einen 92jährigen Auschwitz-Überlebenden zu treffen. Er wurde, wie ich auch, in Dresden geboren. Wir haben beide bis zu unserem 23. Lebensjahr unsere Kindheit und Jugend dort verbracht (er bis 1942, ich bis 1981). Beide verließen wir als Sträflinge die Stadt (er wurde in das Vernichtungslager Auschwitz geschickt, ich in den Strafvollzug nach Cottbus).

Ich bin mehr als gespannt auf diese Begegnung.

Ich werde berichten.... und beim nächsten mal hoffentlich auch mit Bildern untermalen.

Sind meine 5 Grad angekommen?

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Fri, 10 Feb 2012 13:25:25 +0100 http://domain.com/news.php?d=5
Sydney http://domain.com/news.php?d=4 Nach knapp einer Woche in Sydney, beziehe ich heute mein Appartment.

Nach wie vor bereite ich Hochzeitspaare tänzerisch auf ihren großen Tag vor. Hier wird allerdings mehr Salsa, Rumba und sogar Rock and Roll, als Wiener Walzer gewünscht. Aufgeregt sind die Paare aber genau so wie bei uns...

Ab kommenden Sonntag werde ich dann regelmäßig Tango-Argentino unterrichten. Darauf freue ich mich sehr.            Angekündigt werde ich als "German Teacher from Argentina"... na ich weiß ja, dass es soweit noch nicht ist.

Morgen werde ich das Zeitzeugenprogramm der Ruhr-Universität Bochum und der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen   (www.ddr-zeitzeuge.de / NRW/ Peter Keup) in der Deutschen Botschaft vorstellen und dann hoffe ich auf viele Einsätze an hiesigen Schulen.

Man hört hier viel vom Wintereinbruch in Europa, ja sogar Nord-Afrika..  ich schick dann mal ein bißche was von der Wärme hier rüber. Ich bin bereit 5 von 30 Grad abzugeben, das muß reichen...

Bis bald

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Mon, 06 Feb 2012 03:30:06 +0100 http://domain.com/news.php?d=4
Buenos Aires / Sydney http://domain.com/news.php?d=3 Ich konnte mich lange nicht melden, da ich Schwierigkeiten bei der Ausreise aus Argentinien hatte, natürlich lange unterwegs war und in Sydney nicht sofort meinen Laptop in Gang bekam...

Aber nun der Rehe nach: Viele Kommentare hatten die Sorge zu Inhalt, dass meine längere "Sendepause" mit dem befürchteten "Aufgefressenwerden"  zusammenhängen könnte... nun aufgefressen wurde ich nicht (ganz), aber mein Tango-Selbstbewußtsein wurde arg strapaziert, eine fast 2 Meter lange Cynthia pulverisierte selbiges förmlich, in dem sie beim Tanzen permanent meine Führungsqualitäten in Frage stellte (weiche beim Tangotanzen ja bekanntlich nicht unwichtig sind und von denen ich glaubte sie zu haben...) Meine bezaubernde Tangolehrerin Evi Stein (von der ich demnächst ein Foto ins Netz stellen werde) konnte alles ein wenig richten und so habe ich einigermaßen erhobenen Haupte Buenos Aires verlassen, auf jeden Fall mit einer Menge Material...

Bei der Ausreise musste ich mich noch, da über Argentinien reisend, um ein elektronisches Visum für Australien bemühen, welches ich 10 Minuten vor Abflug bekam und dann konnte es losgehen - auf einen 18 stündigen Flug über Auckland nach Sydney.

Hier bin ich gut angekommen, hatte aber keine lange Ruhepause, da ich an den ersten beiden Abenden Hochzeitsprivatstunden wie am Fließband geben durfte. Heute (02.02.) habe ich frei und suche mir eine Wohnung, um endlich von der Straße weg zu kommen...

Ich freue mich über jede Art von Kommentar und melde mich bald wieder...  

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Thu, 02 Feb 2012 06:12:37 +0100 http://domain.com/news.php?d=3
Buenos Aires http://domain.com/news.php?d=2 Nach mehr als 15 Stunden Flug, bin ich mitten im Sommer (28 Grad - die große Hitze ist vorüber) in Buenos Aires angekommen.

Am ersten Tag war ich mit meinem Zeitzeugenprojekt unterwegs, habe mehhrere Termine wahrgenommen und interessante Leute getroffen.

Heute, am zweiten Tag, steht Tango auf dem Programm... mehrere Trainingsstunden sind zu absolvieren und am Abend geht es in die Milonga (ein wenig Angst habe ich schon vor den heißblütigen Argentinierinnen).

Wenn ich nicht aufgefressen werde, melde ich mich bald wieder.

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Sun, 29 Jan 2012 01:01:19 +0100 http://domain.com/news.php?d=2
In 80 Tagen um die Welt... http://domain.com/news.php?d=1 Vom 26. Januar bis 15. April werde ich auf Reisen sein und verschiedene Projekte umsetzen.

In Buenos Aires werde ich Tango Argentino vertiefen und Unterrichtsanregungen holen. Ich werde in die Tango-Szene eintauchen und mich von meiner Tango-Lehrerin Evi Stein  inspirieren lassen.

Ferner werde ich das Zeitzeugenprojekt der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen (www.ddr-zeitzeuge.de) und der Ruhruniversität Bochum/Institut für Deutschlandforschung vorstellen und dort voran bringen.

In meiner sonnigen Wahlheimat Sydney, werde ich in der Tanzschule von Julie Tremp arbeiten sowie an Schulen und der Universität Sydney als Zeitzeuge tätig sein.

Von Australien aus werde ich über Taiwan und Japan zurück nach Europa reisen und am 15.April wieder in meiner geliebten Tanzschule, bei meinem engagierten Team und unseren treuen Tanzschülern sein...

Zwischenzeitzlich werde ich hier im Block von meinen Erlebnissen berichten und würde mich über Grüße und Kommentare aus der Heimat sehr freuen.

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Mon, 16 Jan 2012 16:43:28 +0100 http://domain.com/news.php?d=1